Saison 2016/2017 – Saisonrückblick der weibl. D-Jugend

Unsere Mädels haben ihre erste Saison als D-Jugend ohne die „großen“ absolviert. Die „großen“ heisst, dass wir vor der Saison altersbedingt die Mannschaft in eine D-Jugend und eine C-Jugend aufteilen mussten. Somit sind viele der Leistungsträger aus der Vorsaison nicht mehr verfügbar gewesen. Dies spiegelt sich auch im Ergebnis der Saison wieder. Man sieht, dass wir vor allem in der Offensive, aber auch in der Defensive Probleme haben und somit den hinteren Tabellenplatz nicht umsonst inne haben.

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Vielleicht haben wir uns in der Saison vor der aktuell abgeschlossenen Spielzeit zu sehr auf diese Leistungsträger verlassen, ohne hier bereits den Blick in die Zukunft zu haben, und diese Positionen mit jüngeren Spielerinnen auszubauen. Wir haben dies aber in der beendeten Saison nachgeholt und konnten hier auch mit einigen Wechseln innerhalb der Positionen ein wenig Stabilität reinbringen. Diese Wechsel waren zum Teil aber auch dadurch bedingt, dass wir leider nicht bei allen Spieltagen auf den geplanten Kader zurück greifen konnten. Glücklicherweise haben sich die gegnerischen Mannschaften bei unserer Unterzahl immer darauf eingelassen, mit der gleichen Anzahl an Spielerinnen anzutreten.

Aber, in der abgelaufenen Saison haben nahezu alle Spielerinnen Fortschritte gemacht. Sie haben auf ihren Positionen (auch auf denen, auf welchen sie wechselnd eingesetzt wurden) einiges an Selbstvertrauen und dadurch auch weitere spielerische Fähigkeiten aufgebaut.

Allerdings stehen wir für die kommende Saison erneut vor einem altersbedingtem Umbruch. Viele Spielerinnen müssen in der nöchsten Saison C-Jugend spielen, und so, wie es aktuell aussieht, bekommen wir nicht ausreichend Spielerinnen für eine D-Jugend zusammen. Aus der aktuellen C-Jugend wiederum müssen einige Spielerinnen in die B-Jugend. Wie sich das auf die einzelnen Mannschaften auswirkt, werden wir im Trainerstab in den nächsten Wochen sehen und prüfen.

Wir müssen dann versuchen, mit gezieltem Training zum einen unsere Spielerinnen weiter aufzubauen, aber auch die identifizierten Defizite zu minimieren.

Annika Henschel & Ingo Wolterstorff